Gegen Kaltenleutgeben testete der FC 1980 Wien bei angenehmen Temperaturen: In einem flotten Spiel, bei dem beide Mannschaften durchgetauscht haben konnte der FC 1980 Wien mit 2-1 gewinnen. Die Chancenauswertung war noch ausbaufähig, einige Male wurde das Aluminium getroffen - trotzdem: die eingesetzten Jungen konnten aufzeigen.
Mittwoch, 24. Januar 2024
Freitag, 22. Dezember 2023
Häää?
Stellungnahme zur geplanten Super League
A recht guade Idee, dieses neue
Format. Nein, echt. Stellts euch mal vor: 38 Runden Real gegen Barca und
umgekehrt. Erinnert an die gute alte DDR und ihr Eishockey. Berlin gegen
Weißwasser. Und umgekehrt. Gut, es gab da noch andere Vereine, aber Weißwasser
gewann zwischen 1969 und 1990 insgesamt 25 Meisterschaften, den Rest hat –
Bingo! – Berlin gewonnen. Also eine vollkommen überraschend-spannende
Meisterschaft, in der man nie wusste, wer die Titelkandidaten waren.
Na gut und jetzt stellen wir uns
das im Fussball vor: Real Madrid gegen FC Barcelona in Dauerschleife, ein
Brüller. Massen an Fans werden jeden Spieltag in eines der beiden Stadien
pilgern um zu sehen, wie ihre Mannschaft gewinnt. Das „El Classico“ im
Ewigmodus. Die TV-Stationen rund um den Globus warten sicher schon voll
gespannt darauf, ebenso die Werbeträger und ihre Kunden.
Im Ernst: Wie kommt man auf so
eine blede Idee? Geldgier? Geltungssucht? Oder doch jahrzehntelanger
Lackmissbrauch? Man weiß es nicht.
Jedenfalls sollte diese *Piiep*veranstaltung
von jedem anständigen Fussballfan gemieden werden. Weil – unnötig.
Im Ernst:
Sollte es tatsächlich zu diesem
Format kommen, implodiert die Fussballblase. Kein Mensch braucht zwei
Parallelbewerbe, kein Verein kann es sich leisten sich zu entscheiden, wo man
mitspielt. Wirklich keiner. Auch nicht die ganz Großen.
Wir lehnen uns derweil gemütlich
im Sesserl zurück und geniessen Popcorn und Bier.
Prost!
Samstag, 25. November 2023
FC 1980 Wien - SV Wienerberg
Derbytime in Favoriten
Die letzte Meisterschaftsrunde in der Wiener Stadtliga brachte uns das
Derby FC 1980 Wien gegen den SV Wienerberg. Und auch noch das letzte Spiel von
Wolfgang Sturm in seiner Funktion als Schiedsrichter. Unglaubliche 37 Jahre
lang hat er an der Linie und am Platz Spiele geleitet. Eine Legende. Dementsprechend
wurde er von seinen SchiedsrichterkollegInnen gefeiert, alles klatscht zum
Radetzkymarsch beim Einlauf, danach eine kurze Ehrung und das Spiel ging los.
Der FC 1980 Wien war heute vollkommen humorlos und erzielte in den ersten
zwanzig Minuten durch Niko und Vinicius das 2-0, mit dem es auch in die Pause
ging.
Auch nach der Pause änderte sich nichts am Spielverlauf, der FC 1980 Wien
weiterhin effektiv, wiederum Niko und danach Tolgar erhöhten auf 4-0,
Wienerberg bekam noch einen Elfmeter zugesprochen, den der Tormann aber fing.
Höchststrafe für den Schützen. Das musst mal schaffen, einen Elfer zu fangen.
Echt wahr. Immerhinn konnte die Wienerberg kurz vor Schluss noch auf 1-4
verkürzen.
Es war ein einseitiges Derby, welches aus Sicht des Schiriteams keinerlei
Probleme bereitete. Wie es sich so gehört. Wolfgang Sturm wurde noch vor Ende
der Partie ausgewechselt und mit viel Applaus verabschiedet. Dann war das Spiel
zu Ende und es ging an die Interviews. Verdient.
Der Rest war feiern. Natürlich mit dem Lied der Lieder: Last Christmas! Die
Weihnachtszeit ist eingeläutet. Mit Langos, Punsch, Feuerschale und so weiter.
Ahja. Das Wetter: Mittags zuerst windig, danach Schneefall (die U 23
spielte zeitweise auf Schneedecke), dann wieder trockenes Wetter, am Abend dann
ein bisserl windig aber arschkalt. Ja. Es is halt November.
Mittwoch, 22. November 2023
Samstag, 18. November 2023
Mannswörth - FC 1980 Wien
Wenn
man eine Reise tut......
.......dann ist Mannswörth wohl nicht das erste Ziel der Wünsche. Nicht
weil der Ort und der Verein sonderlich unsympathisch oder schiach wäre, sondern
weil es eben eine Reise mit Tücken ist, wenn man nicht motorisiert ist. Es gibt
einen Autobus, der ab und zu mal fährt (wenn man als Wiener unsere
Busverbindungen gewöhnt ist) oder man fährt mit der Schnellbahnlinie 7 in
Richtung Flughafen. Vorher gibt es eine große Raffinerie, in deren ungefährer
Mitte sich eine Station befindet. Dort steigt man aus, wandert durch die
Raffinerie, überquert eine Autobahn und ist schon qausi in Mannswörth. Nicht am
Platz, der ist auch noch ein Stückerl weit weg, aber immerhin in der Metropole
unseres Spielgegners.
Mit dem Auto ist es leichter, es gibt eine Autobahnabfahrt, einen
Verkehrskreis (sehr schick und voll modern) und eine Hauptstraße. Wenn es
finster ist (so wie gestern) braucht man nur so lange zu fahren, bis man das
Flutlicht sieht. Dann ist man auch schon dort.
Ein nettes Kabinengebäude, halbrund errichtet, eine warme, gemütliche
Kantine und ein paar Leute, die an diesem Freitagabend nichts anderes zu tun
haben. Sogar aus dem fernen Kottes (liegt bei Zwettl) waren die Enthusiasten
gekommen, um sich Ort, Raffinerie und Spiel anzusehen. Die Verpflegung in der
Kantine war durchwachsen, irgendwie wollte mir der Leberkäse nicht so
schmecken. Das Bier war in Ordnung, die Plastikbecher knuffig.
Leider hatten sie in Mannswörth die Windmaschine eingeschaltet, also wars
huschi. Der Rasen war tief und sehr feucht, man konnte dort aber wunderbar „hopp
oder tropp“ spielen und erlebte einige lustige Überraschungen. Zum Glück ist
der Platz riesengroß, sodass man alle Fleckerln austesten konnte.
Zum Spiel: eine läuferisch und kämpferisch anstrengende Partie, einige gute
Kombinationen, wir haben wieder unsere Sitzer vergeben, einen Elfer versenkt
und drei depperte Tore bekommen. Merke: Bei Eckbällen, die hoch geschossen
werden, darf man auch auf einem tiefen Boden durchaus hochspringen. Ja. Ist
nicht verboten. Auch die Problematik mit Dunkelheit und fast schwarzen
Heimdressen könnte man lösen, indem man zumindest rund um den Sechzehner ein
bisserl aufpasst und die Leute deckt. Gut, das ist nur eine Empfehlung.
Alles in allem eine vollkommen unnötige 1-3 Niederlage, da wir mehr vom
Spiel hatten und auch die besseren Aktionen zeigten. Leider war das mit dem
Toreschiessen heute etwas problematisch.
Sonntag, 12. November 2023
Die Untermieter am Platz
Spice Balls – SUSA Wien
Wieder konnte meinereiner eine DSG Partie von Spice Balls angucken. Also
DSG Liga gegen SUSA. Gleich vorweg: eine flotte, sehr ansehliche Partie beider
Mannschaften. Vor allem die Gäste bestachen durch gute Kombinationen, Ballsicherheit
und Laufbereitschaft. Die Chancenverwertung war – zum Glück für die Spice Balls
– ausbaufähig. Die Hausherren waren robust und versuchten dagegenzuhalten, was
nicht immer gelang. Zum Schiri sage ich nichts ausser: Brille:Fielmann!
SUSA war in der ersten Halbzeit klar überlegen, die Heimischen konnten kein
Rezept gegen ihre Angriffsreihe finden und so fielen die Tore für SUSA. Bis zur
Pause stand es 0-2 aus Sicht der Spice Balls. Nach der Halbzeit waren die
Heimischen aktiver, kamen auch immer wieder gut vor das Tor der Gäste, vergaben
aber zwei Sitzer. Schade. Die Aktionen hätten sich Tore verdient. Auf der
anderen Seite war SUSA ebenfalls zweimal unglücklich, also zum Glück für die
Spice Balls.
Spannend wurde es, als die Spice Balls eine Viertelstunde vor Spielende
einen Elfmeter (den man glaube ich geben kann, aber ich hab halt auch eine
Brille) zugesprochen bekamen, der sicher verwandelt wurde. Jetzt war es ein
Spiel mit offenem Visier, zwei Freistösse für SUSA brachten nichts ein, auf der
Gegenseite konnten die herausgespielten Corner nicht im Tor untergebracht
werden. In der Schlussminute gelang SUSA nach einem schönen Gegenstoß noch das
1-3, unmittelbar danach war Schluss.
FC 1980 Wien gegen WAF Brigittenau
....oder wie man sich freundschaftlich begegnet.
Samstag, Fussball, Jägermeister, Freunde!
So kann man dieses Spiel am besten bezeichnen, wenn diese beiden
Mannschaften aufeinandertreffen. Nicht nur, dass die WAF immer viele gute Leute
mitbringen, auch die Spiele gegeneinander sind interessant und
abwechslungsreich. Der WAF war in der ersten Halbzeit durchaus gefährlich, ließ
zwei Sitzer aus, der FC 1980 Wien versuchte, das Spiel unter Kontrolle zu
bringen, was auch gelang. Trotzdem wurden bis zur Halbzeit keine Tore erzielt.
Warum auch immer. Vielleicht war es der Wind, vielleicht war auch Glücksgöttin
Fortuna gerade auf Urlaub – man weiß es nicht. Immerhin gab es Jägermeister zum
Aufwärmen, so eine Kräuterlimonade (56 Kräuter) macht schon was her.
In Halbzeit zwei fielen dann die Tore: Ademovic bringt den FC 1980 in
Führung, was die Stimmung der Heimischen hob. Drauf a Jäger. Das Spiel war
danach intensiv, leider – wiedereinmal muss man sagen – von einer schweren
Verletzung eines Spielers überschattet, der mit der Berufsrettung Wien (ich
habe denen bereits einen Aboparkplatz angeboten) abtransportiert werden musste.
Gute Besserung auf diesem Weg. Es war übrigens kein Foul, afoch a deppertes
Mißgeschick.
WAF bemühte sich um den Ausgleich, der aber nicht gelang. Dafür war Nico
Ruzicka in der 95. Minute erfolgreich und netzte zum 2-0 für den FC 1980 Wien.
Danach war plauderen, feiern und so weiter angesagt.
Es war mir ein Volksfest.
P.S.: Bilder hab ich leider keine, da ich schlichtweg vergessen habe –
trotz Jäger – welche zu machen. Ein schöner Gruß geht noch an die Mannen vom
WAF.
Legendär.



































