Samstag, 5. September 2026

Post SV gegen FC 1980 Wien

Wie beschreibt man so ein Spiel?

Der FC 1980 Wien – oder zumindest eine Mannschaft mit diesen Dressen – spielte heute auswärts gegen den Post SV. An und für sich sollte gegen den Aufsteiger doch der eine oder andere Punkt rausschauen also machte man sich auf, die lange Reise in den 17. Wiener Gemeindebezirk anzutreten.


Die ist ja nicht so unkompliziert: Zuerst vom heimischen Platz mittels Untergrundbahn Nummer 1 zur Autobuslinie 15A, um mit Hilfe dieses Beförderungsmittels nach Meidling zu kommen. Dort gibt es eine weitere Untergrundbahnlinie, nämlich die Untergrundbahnlinie 6, die uns zur Alser Straße im schönen neunten Gemeindebezirk brachte. Interessanterweise wartete dort schon eine Straßenbahngarnitur der Linie 43 auf uns, die uns zur Rosensteingasse brachte. Ein kurzer Fußmarsch entlang der „HTL für Sprengstoffkunde“ und man war auch schon nach knapp einer Stunde Reisezeit am Ziel.


Am Platz fanden wir noch lustige Aufkleber einer Gruppe namens „Ragazzi della Hernois“ was uns auf ein Supportduell hoffen ließ. War aber nix, weil die nicht auftauchten. Vermutlich waren die Pickerl von einem wohlmeinenden größeren Bezirksnachbarn zur Unterstützung angebracht worden. Egal. Wir nahmen Platz und wurden sofort von unserem Tisch verorscht, der sich nicht nur drehte, sondern auch die Platte runterwarf – sehr witzig meine Herren – ehe die Transparente angebracht wurden. Nun harrten wir des Spiels.



Und da beginnt die Ratlosigkeit, es nachzuerzählen.

Denn es wurden eigentlich drei Sportarten simultan auf einem Platz gespielt:

1    Fussball – das war die Post SV

2   Voltigieren – das waren die Leute im 1980 Dress

3    Brieftauben herpfeifen – das war der Schiedsrichter

Langer Rede kurzer Sinn:

Wir bekamen eine auf die Mütze und durften mit dem Gesamtscore von 0-7 nach Favoriten zurückfahren. Diesmal nahmen wir die Straßenbahnlinie 43 bis zum Jonasreindl (für Jüngere: Schottentor), danach die Untergrundbahnlinie 2 (Premiere am heutigen Tag) und eben wieder die Untergrundbahnlinie 1.



Eine kurze Schnurre erlebten wir noch in der Untergrundbahnlinie 2: Bei einer Fahrscheinkontrolle wurde derjenige, der eine Jahreskarte digital hatte (und sich neu einloggen musste weil sich die App automatisch ausloggte) musste aussteigen, während der Schwarzfahrer grinsend im Waggon blieb und weiterfuhr. Gut, wir konnten dann noch den Resselpark begutachten, ehe es weiterging.

Der Zwischenstopp am FAVAC-Platz wird noch gesondert besprochen.