Gewonnen bei der LAC…..
….oder eine Bimfahrt die macht „Spass“.
Wenn man zum LAC fährt hat man zwei Möglichkeiten: die dumme mittels der U-Bahnlinien
1 und 3 oder die althergebrachte, erprobte Möglichkeit mit der U-Bahnlinie 1
und der Tramwaylinie 18. Natürlich nahm meinereiner die althergebrachte, führt
sie doch am Prinz-Rudolf-Arsenal entlang, am Wildganshof mit seinem dahinterliegenden
Rennweger Platz in die Baumgasse. Die beherbergt auf der Nummer 87 den jetzigen
LAC-Platz. Beim ehemaligen Platz „erstrahlen“ jetzt die sauhässlichen Triple X
Türmer, Aquarien für Dumme zu Preisen für abartig Veranlagte. Der Kutscher
rotiert.
Egal!
Die Wiener Linien, laut internationalen Medien eine der Besten auf diesem
irren Planeten, hatten wie immer eine Überraschung bereit. Nicht der Unfall,
der passierte (alles Gute dem/der/des Verletzten) sondern die lustige „Kurzführung“
der Linie bis zur Arsenalstraße, anstatt bis zumindest dem Ludwig-Kößler-Platz
(der Unfall war bei der Kliebergasse) hat es mir angetan. Also kam ich später,
aber nicht zu spät zum Anpfiff am Platz an.
Schnell noch den Zaun hochgeklettert, um das Transparent aufzuhängen, die
restlichen Leute aus Favoriten begrüsst und schon ging es an Spielegucken. LAC ging
in Führung, wir glichen postendend aus, LAC schoss noch zwei Tore und dann war
Halbzeit. Na gut, denkt man sich zwischen den Supporteinlagen, hoch gwinnen wirs
nimmer.
Aber wie das so mitm Denken ist (Der Mensch denkt, Gott lenkt) hab ich mich
wieder vollkommen zielsicher geirrt. Denn wir schossen kurz nach der Pause das
zweite Tor, spielten dann eine total intensive Halbzeit, bekamen einen Elfmeter
zugesprochen und hatten noch eine Sternstunde, als Ali (Nachname zu
kompliziert) eine Schuss Marke „Barcelona“ zum 4-3 in die Maschen setzte.
Danach passierte nicht mehr viel ausser der Skurrilität, dass Yuri Ivanov wegen
„Stehens“ eine Gelbe Karte in der 87. Minute bekam und wir das Ergebnis über
die Zeit brachten.
Jubel, Trubel, Heiterkeit, wir feiern einen wichtigen Sieg, der uns in die
einstelligen Tabellenregionen brachte und können hoffnungsvoll in die Zukunft
blicken.
Nach einigen Bierchen beschlossen wir, zu unserer U 18 auf den Platz zu
fahren, wollten ein Großraumtaxi (das nicht verfügbar war) und nahmen dann zwei
einfache Taxis, die uns zu einem glorreichen 3-1 in die Heimat brachte. Dass
die Kantineurin dann, nachdem KM-Spieler kamen und das U 18 Match grad zu Ende war,
die Kantine schloss ist auch eine der Genialitäten des Abends. Hoffentlich sind
alle Lichter abgedreht und alle Schlüssel an ihrem Platz verstaut worden.
Prost!
War eine ausbaufähige Performance zum Abschluss des Tages.
































