Sonntag, 13. September 2026

FC 1980 Wien - SV Schwechat

 


Das Wiedergutmachungsspiel

 

Nach dem blamablen Auftritt am Postplatz war in den Tagen danach Psychohygiene angesagt. Man wollte an diesem Samstag gegen die SV Schwechat Wiedergutmachung pflegen. An diesem Wochenende war auch voller Nachwuchstag und so gab es – bei beiden Mannschaften – auch Einlaufkinder. Die spielten vorher gegeneinander, also die U10 Mannschaft vom FC 1980 Wien gegen eine U11 Mannschaft (eigentlich zwei) der SV Schwechat. Wir hätten da schon ein bisserl vorgewarnt sein müssen, dass die Niederösterreicher es nicht so mit der Fairness haben aber gut. Jetzt wiss ma es.


Wir wollen aber über das Spiel der Kampfmannschaften sprechen. Dazu ist zu sagen, dass bei der SV Schwechat drei alte FAVACler tätig sind, nämlich Mani Freundorfer bei der U23, Alex Palalic als Trainer der Schwechat und Alex Elle als deren Tormanntrainer.

Gut nach der üblichen Begrüssung ging es auf den grünen Rasen, die Mannschaften betraten die Arena. Und das Spiel begann schon ganz nett, ein bischen chaotisch aber um Häuser besser als bei der Post. Mit Verlauf des Spieles schien es so, als ob dem Schiri bei einigen Zweikämpfen und/oder Fouls (für beide Teams) ein bisserl die Übersicht verloren ging, einige längere Verletzungsunterbrechungen waren die Folge, zwei 1980 Spieler wurden für eine Minute ins „Leo“ geschickt. Pausenstand war 0.0.


Die zweite Halbzeit war eigentlich eine Spiegelung der ersten, viele Zweikämpfe, wenig Chancen und dann kam die 72. Minute, wo zunächst Raffi Hofer gestoßen wurde, zurückstieß und dafür die Rote Karte kassierte. So a Schaß. Die Partie war endgültig aufgezuckert und wir bekamen quasi mit dem Schlußpfiff in Unterzahl noch das 0-1 und dann rastete alles aus: Rennereien, Schreiereien, vermutlich auch Schubsereien, drei überforderte Schiedsrichter, diskutierende Trainer, angfressen und/oder feiernde Spieler, der Frust brach sich Bahn bei Rotweiß, die Freude brach bei Blauweiß durch. Irgendwie war das wie Flöhehüten im Kindergarten.


Ob die ganze Sache bei und für die Mannschaft und dem Verein so gut ist, bleibt abzuwarten, nächste Woche bei der Mauer wirds nicht leichter. Und mit der derzeitigen Elf – weil Mannschaft kann man dazu leider nicht so wirklich sagen – wirds wieder toll auf die Mütze geben.

Ob es dabei Fanunterstützung gibt, bleibt offen. Auch wir können mal streiken.

Samstag, 5. September 2026

Post SV gegen FC 1980 Wien

Wie beschreibt man so ein Spiel?

Der FC 1980 Wien – oder zumindest eine Mannschaft mit diesen Dressen – spielte heute auswärts gegen den Post SV. An und für sich sollte gegen den Aufsteiger doch der eine oder andere Punkt rausschauen also machte man sich auf, die lange Reise in den 17. Wiener Gemeindebezirk anzutreten.


Die ist ja nicht so unkompliziert: Zuerst vom heimischen Platz mittels Untergrundbahn Nummer 1 zur Autobuslinie 15A, um mit Hilfe dieses Beförderungsmittels nach Meidling zu kommen. Dort gibt es eine weitere Untergrundbahnlinie, nämlich die Untergrundbahnlinie 6, die uns zur Alser Straße im schönen neunten Gemeindebezirk brachte. Interessanterweise wartete dort schon eine Straßenbahngarnitur der Linie 43 auf uns, die uns zur Rosensteingasse brachte. Ein kurzer Fußmarsch entlang der „HTL für Sprengstoffkunde“ und man war auch schon nach knapp einer Stunde Reisezeit am Ziel.


Am Platz fanden wir noch lustige Aufkleber einer Gruppe namens „Ragazzi della Hernois“ was uns auf ein Supportduell hoffen ließ. War aber nix, weil die nicht auftauchten. Vermutlich waren die Pickerl von einem wohlmeinenden größeren Bezirksnachbarn zur Unterstützung angebracht worden. Egal. Wir nahmen Platz und wurden sofort von unserem Tisch verorscht, der sich nicht nur drehte, sondern auch die Platte runterwarf – sehr witzig meine Herren – ehe die Transparente angebracht wurden. Nun harrten wir des Spiels.



Und da beginnt die Ratlosigkeit, es nachzuerzählen.

Denn es wurden eigentlich drei Sportarten simultan auf einem Platz gespielt:

1    Fussball – das war die Post SV

2   Voltigieren – das waren die Leute im 1980 Dress

3    Brieftauben herpfeifen – das war der Schiedsrichter

Langer Rede kurzer Sinn:

Wir bekamen eine auf die Mütze und durften mit dem Gesamtscore von 0-7 nach Favoriten zurückfahren. Diesmal nahmen wir die Straßenbahnlinie 43 bis zum Jonasreindl (für Jüngere: Schottentor), danach die Untergrundbahnlinie 2 (Premiere am heutigen Tag) und eben wieder die Untergrundbahnlinie 1.



Eine kurze Schnurre erlebten wir noch in der Untergrundbahnlinie 2: Bei einer Fahrscheinkontrolle wurde derjenige, der eine Jahreskarte digital hatte (und sich neu einloggen musste weil sich die App automatisch ausloggte) musste aussteigen, während der Schwarzfahrer grinsend im Waggon blieb und weiterfuhr. Gut, wir konnten dann noch den Resselpark begutachten, ehe es weiterging.

Der Zwischenstopp am FAVAC-Platz wird noch gesondert besprochen.



Sonntag, 30. August 2026

FC 1980 Wien gegen WAF Brigittenau

 

Kräuterlimonade und ein Fussballspiel……

 


…..gab es an diesem Samstag auf dem Kociplatz: Der FC 1980 Wien spielt sein erstes Heimspiel gegen WAF Brigittenau. Heisst also: Kräuterlimonade und ein hoffentlich gutes Spiel mit einem Heimsieg.

Meinereiner war am Nachmittag motiviert, das Spiel anzusehen also ging es den langen Weg zum Platz und traf dort die üblichen netten Menschen. Von der WAF war die gesamte „Partie“ und so wurden die ersten Kräuterlimonaden getrunken, die sehr erfrischten.

Das Spiel zwischen den U 23 Mannschaften gewann die WAF knapp mit 4-3, wobei unsere Burschen durchaus Chancen auf den Ausgleich hatten. Ich habe vom Spiel nicht viel gesehen, trotzdem dürfte es ein wirklich gutes gewesen sein. Dazu gab es noch einen alten englischen „Hadern“ für einen Liverpoolfan – alles sehr entspannt.



Das Spiel der Kampfmannschaften selber war dann ein kampfbetontes, in dem die WAF kompakt auftrat und die Rotweissen einige Male in Schwierigkeiten brachte. Der FC 1980 Wien wieder hatte Anfangs der Halbzeit eine „Hundertprozentige“, die der WAF-Tormann aus einem halben Meter bravourös parierte. Wow. Er war der beste Mann am Platz und hielt wie Hölle.

Halbzeitstand 0-0.


Nach der Pause gehörten die ersten 15 Minuten den Gästen, die sogar einen – korrekten – Elfmeter verschossen, ehe der FC 1980 Wien seinen Auftritt hatten: Pingpongspiel for dem Tor der Gäste, der Ball rollte irgendwie ins Tor – 1-0, Jubel, Trubel, Heiterkeit. Das war auch gleich der Endstand, obgleich sich die WAF den Ausgleich durchaus verdient gehabt hätte. Danach ging es noch daran, einige Getränke einzunehmen und plaudernd den Abend zu verbringen.

JUBEL!

Der Herbstspielplan des FC 1980 Wien

 


Testspielsommer Kampfmannschaft


 22.7.2026 gegen Sportunion Schönbrunn



25.7.2026 gegen Rapid Oberlaa


8.8.2026 gegen Gesthofer SV



15.8.2026 gegen KSV Ankerbrot

Sonntag, 1. März 2026

FC 1980 Wien gegen FAC Amateure abgebrochen

 Die Wiener Stadtliga hat auch ihre erste Runde im Frühjahr und die Punktejagd auf den Tabellenführer sollte heute beim Heimspiel gegen die FAC Amateure stattfinden. Es war alles angerichtet: Nettes Wetter, einige Fahnen, Leute, ein Megaphon und die Vorfreude auf ein tolles Spiel.

 


Zum Intro wurden rote und weisse Fahnen geschwungen, lustige Lieder angestimmt und der Verein nach vorne gepeitscht. Eine Delegation aus Dänemark, irgendwelche Gigi D´Agostinifans waren auch da und wollten unsere Mannschaft siegen sehen.

 

Das wurde leider verhindert: Nach gut 25 Minuten gab es einen Zusammestoß zwischen einem FAC-Spieler, dem Tormann und in letzter Konsequenz mit der Torstange. Ein lautes „Klonk“ war der Beweis dafür.

 


Der Spieler blieb schwer verletzt am Spielfeldrand liegen und der „Schlechteste Medizinische Dienst“, kurz SMD genannt betrat die Bühne. Nicht nur, dass sie ihre Karosse nicht zum Feld brachte stiefelten sie entlang des Platzes bis hinter das Tor und krochen dort durch ein Loch im Netz zum Verletzten. Muss man auch mal gesehen haben.

 


Nachdem der Verletzte nicht so richtig abtransportiert werden konnte brach der Schiri nach langer Wartezeit ab und die Berufsrettung musste auch noch anrücken, um den verletzten Spieler zu versorgen und in ein Krankenhaus zu verbringen. Nach etwas 1 Stunde war die Sache endlich erledigt.

 

Alles Gute dem Verletzten.