Sonntag, 30. November 2025

Fanclubs in der Kleinfeldliga

 

Auf unserem Platz gibt es ja seit einigen Jahren die Kleinfeldliga. Sechs Burschen spielen gegen andere sechs Burschen auf dem halben Platz auf 5m Tore. Soweit so klar. Spielzeit 2x30 Minuten, die Schiris kommen vom Wiener Fussballverband (sagen sie halt). Die Spiele sind teils gut, teils ausbaufähig, Hauptsache sie machen allen Spaß. Sowohl den Spielern als auch den Zuschauern. Und die kommen recht zahlreich, um ihre Mannschaften zu unterstützen. Seit 2022 gibt es aber auch regelrechte Fanclubs, die für Stimmung sorgen. Nicht immer lautstark aber trotzdem. Sie supporten.

 

Begonnen hat es mit den „Driberger Jungs“, die mit Anhang und Transparent aufgetaucht sind. Das war im Frühling 2022 als Jedermann bzw. Frau (Gendern – Sooo wichtig!) wieder ins Freie wollte, um etwas auszuspannen. Am besten beim Fussball.

 


Dann gab es eine in rosaschwarz gewandete Mannschaft – der Name ist mir leider entfallen – die mit Fahnen auftauchten. Leider spielten sie nur kurz am Platz, warum das so ist weiß ich leider nicht.

 


Eine weitere Mannschaft, die mit Unterstützern gekommen ist, sind die „Geited United“, also die Vereinigten Geißen wie der Verein aus dem Holländischen übersetzt heisst. Ihre Vereinsfarben sind rosa-grün. Schräge Kombi.

 


Zeitgleich waren auch die Jungs der „Wiener Eintracht“ vor Ort, die in hübsche Schwarzweiß gewandet auftauchten. Ihre Schals sind etwas Einzigartiges, ist doch der Vereinsname teilweise auf Koreanisch geschrieben worden. Ihre beiden Mannschaften werden immer von mindestens einem Dutzend Fans unterstützt.

 


Die Krönung sind aber die „Spice Balls All Stars“: mit ihrer „Brigata Piccante“ sind sie eine Liga über den anderen Supportern. Mit Fahnen, Trommel und Megaphon zaubern sie eine durchaus lautstarke und brauchbare Unterstützung zusammen. 

Die jüngsten Fans, die auf unserem Platz aufgetaucht sind – so mit Transparent und Trommel (die lustigerweise lauter BVB Pickerl drauf hat) sind die Damen und Herren des „FC Augarten“. Mal schauen was aus ihnen wird.

Generell finde ich es sehr erfrischend, wenn Stimmung am Platz ist, wenn die Leute ihre Freunde unterstützen und dabei auch Flagge zeigen, die Frage ist aber eigentlich: Warum klappt das bei den Verbandsmannschaften so schlecht und warum gehen diese Leute lieber in die Kleinfeldliga als zum „großen“ Fussball. Trotz Nachfrage habe ich die Geschichte noch nicht auflösen können.

 

Aber immerhin: Fussballbegeisterung ist da und das ist ja wohl das Wichtigste, dass es gibt.

Mittwoch, 26. November 2025

FC 1980 Wien - Wienerberg

 UNGESCHLAGEN…..

 

……und der Derbysieg.

 


Im letzten Spiel des heurigen Jahres war der SV Wienerberg zu Gast. Ja genau, die blauweissen Ziaglbehm vom Schotterteich. Die waren ebenfalls ungeschlagen. Bis heute. Dann nicht mehr. Sehr zu ihrem Ärger. Aber das ist halt ihr Ärger.

 


Bei klirrendschönem Wetter – es ist Zeit für Punsch und Glühwein – fanden sich erstaunlich viele Menschen auf dem Platz zusammen. Darunter auch eine Abordnung der Ziaglbehm, die allerdings schon in der Pause den Spaß an der Veranstaltung verloren haben und wieder in den Teich schwimmen gegangen sind.

 


Die Partie war tatsächlich eine Spitzenpartie, kämpferisch, spielerisch recht fein und auf hohem läuferischen Niveau. Gut, da kann einem nicht so kalt werden aber gut. Uns hats gfallen. Und nach einigen Aufregungen – so wollte Wienerberg den Helfortspielern einiges nachmachen (hat nicht geklappt) – konnten wir den 2-1 Derbysieg feiern. Und dass wir als einziges Team bisher noch ungeschlagen sind.

 


Der Rest war Trinken.

Sonntag, 16. November 2025

Der Nachwuchs am Wochenende

 Nachwuchsnachbetrachtung

 

Dieses Wochenende, beginnend mit Freitag hat der Nachwuchs des FC 1980 Wien auf der heimischen Anlage gespielt. Ich habe mir einige Punktemannschaften angesehen und will hier jetzt eine kurze Nachschau halten:

 

Freitagabend begann das Wochenende mit der Partie der U 17 gegen die „chinesische“ Mannschaft Ess-Ling. Keine Ahnung warum die in Wien spielen, ist aber auch egal. Jedenfalls war die Gästemannschaft deutlich überlegen und gewann das Spiel mit 4-0, was auch in dieser Höhe in Ordnung ging. Überschattet war die Partie durch eine schwere Verletztung eines 1980 Wien Spielers, an dieser Stelle Gute Besserung. Hoffentlich hat der Krankenwagen das Spital gefunden, bei unserem Platzeingang ist er jedenfalls beinhart vorbeigefahren.

 


Samstag ging es dann tagsüber weiter mit dem Kräftemessen zwischen den Chinesen und dem FC 1980 Wien. Die Gäste hatten auch einige Fans samt Transparenten, komischerweise auf Deutsch und Englisch geschrieben dabei und da durften wir feststellen, dass auch einige Marchfelder Frösche unterstützten. Quak.

 


Am Abend spielte dann die U 18 gegen Wiener Akademik und konnte ganz klar mit 5-0 gewinnen. Zu den Gästen muss man sagen, dass ich selten eine fairere Mannschaft erlebt habe, sowohl Spieler als auch Trainer(Obmann) waren diszipliniert. Kein lautes Wort, kein Schimpfen – Gar nichts.

 


Am Sonntag spielten wir dann mit der U 14 gegen SUSA Wien (war eine blödsinnige 1-3 Niederlage) und mit der U 16 gegen Austria XIII, von denen wir ziemlich eine aufs Mützerl bekommen haben. Ein eigentlich gebrauchter Tag. Und dann kamen die Untermieter. Den Bericht habe ich ja schon geschrieben.



Von unseren Untermietern

  

DSG ist Krieg…..

 



….vor allem wenn Torpedo Hietzing gegen Los Andes spielt. Dazu noch ein Schiedsrichter, der nicht so genau weiß, was er macht – Zack ein Spiel, das sich „sehen“ lässt. Doch beginnen wir – no na – mit dem Anpfiff. Torpedo Hietzing kommt recht gut aus den Startlöchern und sofort zu guten Chancen. Die Gäste wirkten ein bischen unorganisiert und so konnte Torpedo durch eine schöne Aktion – Ball nach rechts, der Stürmer läuft in den Strafraum, passt scharf nach links quer durch den 16er und sein Kollege schiesst zum 1-0 ein.


Das passte dem Fünfer (zugleich der Kapitän) nicht so sehr und er begann zu pöbeln. Vielleicht hatte er auch nur Hunger, man weiß es nicht. Pro-Tipp: die Spieler vor dem Match immer füttern. Gut. Weiter im Text.

Torpedo blieb gefährlich, ein platzierter Schuss konnte vom Schlussmann von Los Andes hervorragend abgewehrt werden, was einige Spieler der Gäste dazu ermutigte, ebenfalls mit der Hand zu spielen. Vielleicht waren es aber nur Handballer. Der Schiri jedenfalls sah nichts.

Mit einem blinden Schiri im Gepäck wurde das Spiel härter, immer wieder versteckte und weniger versteckte Fouls der Gäste, die zu zwei schön herausgespielten Chancen kamen, die vom Schlussmann von Torpedo allerdings hervorragend abgewehrt wurde. Dann schoss ein Gästespieler den Ball bei einem Out im Irgendwo weg – er kassierte die erste von 11 Gelben Karten im Spiel. Dummheit gehört „belohnt“.

Als dann bei einem Zusammenstoß beide Spieler liegengeblieben sind gab es eine kurze Unterbrechung, weil der Schiri ganz fasziniert die Szenerie beobachtete. Nach einigen Minuten ging es für beide Spieler weiter, der Gästespieler hat sich dafür extra einen schicken Turban binden lassen.


Wie es so ist, wenn der Spielleiter ein etwas lahmer ist wurde das Spiel nicht besser. Das motivierte die Nummer Acht von Torpedo (auch der Kapitän) zu einigen motivierten Aussagen.

Eine (weniger) lustige Episode war noch das Eintreffen der Rettung, ein Spieler von 1980 der nichts mit der Partie zu tun hat konnte nicht mehr richtig gehen, Nerv eingeklemmt (oder so). Schon der zweite Verletzte im Nachwuchs dieses Wochenende.

Los Andes kam jetzt besser ins Spiel und konnte nach einem wunderschönen Angriff zum 1-1 ausgleichen. Es war eigentlich eine Kopie des Torpedotores nur von der anderen Seite.

Die Hausherren, mit einem schnellen trickreichen Stürmer ausgestattet kamen dann wieder vor das Tor von Los Andes, Foul im Strafraum, der Schiri ließ weiterspielen. Auch eine interessante Methode, das Spiel endgültig aufzuzuckern. Zum Glück war dann gleich Halbzeit.

Die zweite Hälfte wurde genauso eröffnet wie die erste abgeschlossen wurde. Einige kleine Fouls, einige Zweikämpfe und dann hatten die Spieler von Los Andes die tolle Idee, am Platz eine Diskussionsrunde zu eröffnen. Der Schiri, erneut fasziniert, reagierte nicht. Diese Diskussionsrunde wurde anschließend mit einer kleinen Schlägerei abgerundet – wieder ohne Konsequenzen. Der Schiri unterhielt sich inzwischen auf türkisch mit einem Los Andes Spieler. Auch ned schlampert. Aber gut.


Dann war wieder Los Andes mit einer Chance dran: der Stürmer brach durch, sein Schuss ging über das Tor. Muss man auch mal schaffen. Gut.

Auf der anderen Seite gab es nach einem Foul an Torpedo einen Freistoß, der allerdings deutlich daneben ging. Das Gleich in Gelb auf der anderen Seite. Die dritte Chance nutzte Los Andes zum entscheidenden Schlag: Stürmer lief auf den Goalie los, Tschuk aufs Aug, danach Tor. Fazit: das Tor zählte, Los Andes wurde lediglich mit einer verschmerzbaren Gelben Karte „belohnt“. Hab ich auch noch nie gesehen, kenne mich in der DSG aber auch nicht so gut aus.

Inzwischen hat der Schiri seine Kartensammlung gefunden und verteilt munter in die Runde, er dürfte „einen Plan“ haben. Innerhalb weniger Minuten gab es 5 Gelbe Karten, ziemlich gerecht an beide Mannschaften verteilt, Los Andes führt knapp mit einer Gelben.

Nach einem Foul und anschließender „Manöverbesprechung“ bekam ein Spieler von Los Andes eine Gelb-Rote serviert, Los Andes hatte im Nachgang noch eine Top Chance, scheiterte aber am heute überragenden Tormann der Torpedo. Auf der Gegenseite ging ein Freistoß knapp über die Latte. Schade.

Um das Kräfteverhältnis wieder auszugleichen suchte sich der Schiri einen möglichst türkischsprechenden Spieler von Torpedo aus (er fand ihn auch) und schloss ihn wegen „Bedrohung“ (die hat nur er gehört) mit glatt Rot aus. Also 10 gegen 10. Klingt logisch, weil dann mehr Platz zum Spielen ist. Der Spielertrainer von Torpedo, der nachfragen wollte (da der Schiri blind und taub war tat er es lauter) bekam auch eine Gelbe Karte serviert.

Die letzte Viertelstunde war es allerdings ein sehr ansehnliches Spiel, nachdem die Mätzchen ausblieben lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch mit einigen guten Chancen, es fielen jedoch keine Tore mehr. So musste sich Torpedo Hietzing unglücklich mit 1-2 geschlagen geben. 



Samstag, 15. November 2025

FC Mauerwürg gegen FC 1980 Wien

 Das Geisterspiel…..

 

…..in Transdanubien. Der FC 1980 Wien nahm die lange Anreise auf sich, um früh am Sonntag, so gegen 9.45 am Gendarmerieplatz gegen den FC Mauerwürg anzutreten. Ja genau, es ist das erste Geisterspiel der Vereinsgeschichte. Vieles haben wir schon erlebt, Hitze, Kälte, Lichtausfall etc., ABER das ist etwas Neues: gerade in der Jubiläumssaison – der Verein ist ja 45 Jahre alt geworden – und wehe irgendwer traut sich zu behaupten, dass das kein Jubiläum ist. Für uns schon. 50 Jahre kann jeder Depp feiern, 45 nur der FC 1980 Wien – bekommen wir dieses Geschenk der Fussballgötter. Feiner gehts nimmer.

 


Also kommen wir noch etwas unausgeschlafen – Samstagabend ist ja immer a schware Gschicht – auf diesen vollkommen abgesandelten alten Gendarmerieplatz an, um unsere Burschen zum Sieg zu schreien also eher flüstern, weil wir alle ka Stimm mehr haben. Passt aber eh zum Geisterspiel denn wer hat schon mal schreiende Geister erlebt. Also ich nicht. Bin aber auch nicht so im Seancengeschäft tätig. Madame Esmeralda die Große mag mir verzeihen.

 


Die Mannschaft von Mauerwürg trat in dezentem Grauweiss an und nahm im Mittelkreis Aufstellung. Unsere Burschen, fesch in rotweiss gewandet, stellten sich daneben. Der Schiri dieses Spiels war Hugo Meisl, legendärer Funktionär seit über einem Jahrhundert. Also eine Topbesetzung für dieses epochale Spiel.

 


Dann pfiff der Schiri an und beide Mannschaften begannen, ein wunderbar ätherisches, körperloses Spiel aufzuziehen, viele kleine Fussballschmankerln erfreute die Zuseher, wobei die Gästefans in totaler Überzahl waren und dies auch den Burschen am „Rasen“ – das war eher eine Kuhweide – sehr gefiel. Dementsprechend schossen wir durch Husein Ademovic innerhalb von vier Minuten 3 Tore. Die Ekstase auf den Rängen war dementsprechend.

 


Mauerwerk, diesmal von Igor Yovic gecoached konnte sich von diesem Schock nur langsam lösen, hatte jedoch kaum Chancen. Ein schwach geschossener Freistoß vom Sechzehnereck war die einzige Ausbeute der Heimischen.

 


Nach der Pause ließen es unsere Burschen langsamer angehen, da der Mauerwürg die Luft ausgegangen ist. Nach einer Stunde erzielte Raphael Hofer das 4-0 und entschied das Geisterspiel endgültig. Ein weiterer Höhepunkt dieser Partie war die Einwechslung von Kurt Lanscha, der Tormann Artur Mrktichyan in Minute 75 ablöste. Eine wahrhaft würdige Aktion bei dieser epischen Partie. Und er machte es auch sehr gut: in Minute 87 konnte er einen harten Schuss aus dem Kreuzeck fischen, zwei Minuten später parierte er einen Elfmeter. Mauerwürg gelang heute überhaupt nichts und so konnten wir zufrieden nach Hause fahren.

Dort wurden die Ergebnisse der anderen Partien studiert und uns fiel auf, dass unser Spiel gegen Mauerwürg nicht nur am Ankerbrotplatz hätte stattfinden sollen sondern auch abgesagt wurde. Grandioser Abschluß dieses tollen Tages. Danke an alle, die dabei waren.



Donnerstag, 13. November 2025

FC 1980 Wien - Rennweger SV - Wiener Landescup



 Heit is Cöp……

 

….und wir spün gegen die Rennweg. Die 1901 gegründeten Schwarzweissen mit großer Vergangenheit und Geschichte bewegen sich heute in den Niederungen des Wiener Fussballs, genauer gesagt in der Oberliga A. Ein Verein, der sich im Mittelfeld durchaus wohlfühlt. Das ist unser heutiger Gegner im Wiener Landescup.

 


Eine durchaus machbare Angelegenheit. Unsere Rotweissen diesmal nicht in Vollbesetzung, man gibt den talentierten Nachwuchsspielern eine Chance und hat immer noch die „Anser-Garnitur“ im Talon. In dieser Runde haben wir nicht nur die Chance, weiterzukommen sondern es ist auch so, dass mindestens 4 der 8 weiteren Stadtligavereine ausscheiden werden. Also eine große Chance. Auch für die Rennweg.

 

Ziemlich genau pfiff Schiedsrichter Faber vor 62 Zusehern die Partie an, die gleich gut losging. Es war ein nettes Spielchen, Rennweg versuchte schnell zu einem Tor zu kommen, was aber nicht so recht gelang. Der FC 1980 Wien brauchte ein Weilchen, um in Tritt zu kommen und hatte dann seine Chancen. Eine davon nutzte Moritz Landbrucker in der 19. Minute und ließ uns jubeln. Ging schon gut los.

 

Rennweg verschärfte die Gangart und kassierte vor der Pause zwei gelbe Karten (1980 bekam eine „zugesprochen“) ehe die Halbzeit rief. Nach der Pause kamen wir gut aus der Kabine und suchten nun die (Vor)Entscheidung. Die gelang uns nach einer guten Stunde, zuerst Marsellinio Gojkovic zum 2-0 und drei Minuten später Husein Ademovic zum 3-0. Rennweg tauschte dann zwei Spieler aus, die aber nichts brachten, der FC 1980 Wien folgte mit ebenfalls zwei Auswechslungen. Einer der beiden eingewechselten Spieler, Zidan Güler sorgte dann in Minute 71 für das 4-0, damit war das Spiel endgültig entschieden, zumal die Gäste dann auch konditionell nicht mehr so ganz mithalten konnten.

 


Nach guten 90 Minuten pfiff der Schiri ab und machte den 4-0 Sieg und damit Aufstieg in die nächste Cup-Runde amtlich. Jetzt dürfen wir uns in diesem Bewerb mal zurücklehnen, genießen und auf das Los warten. Nächstes Jahr geht es in diesem Zirkus weiter – hoffentlich endlich mal bis zum Finale.

 

JUBEL!

Sonntag, 9. November 2025

Da Cöp

 Vorschau

 


Kommenden Mittwoch gibt es wieder Fussball in Favoriten: Der FC 1980 Wien spielt im Wiener Landescup (aka TOTO Cup, aka Sport Riss Cup) gegen den Rennweger SV. Ein Verein mit einer großen Tradition und einer der ältesten in Wien. Er wurde am 26. Februar 1901 gegründet und ist damit knapp 9 Monate älter das der 1. SC Simmering. Für die erste offizielle Meisterschaft 1911/1912 als Meister der 2. Klasse sportlich qualifiziert verweigerte der Verband (die waren damals schon ein bisserl deppert) ihm die Teilnahme, weil der Sportplatz um einen Meter zu kurz war. Statt des RSV kam die Favoritner Hertha 1904 zum Zug. Der Rest ist Geschichte. Derzeit spielt der Rennweger SV in der Oberliga A und ist dort auf einem guten Mittelfeldplatz. Sein letztes Heimspiel hat er gegen den FK Adige mit 12-1 gewonnen, man sollte also gewarnt sein.

 

Mittwoch um 19.00 Uhr werden wir es dann wissen und unseren Verein zum Sieg schrein. Oder so halt. Kommen Sie, Kommen Sie, es gibt viel zu sehen. 

FC 1980 Wien - Dinamo Helfort

 Weiter ungeschlagen….

 


….oder wie wir in einem kampfbetonten Spiel den mehr als unfairen Gästen getrotzt haben.

 

Samstagnachmittag, Favoriten, Fussball: Der FC 1980 Wien empfängt die Ottakringer Laienschauspieltruppe „Helfort“ zum sportlichen (oder doch mehr?) Kräftemessen. Sprich, wir wollten unsere Serie weiterführen. Die Zeichen standen gut, es waren auch – laut Medienberichten – 400 Fans am Platz und so stand einem guten Spiel nichts mehr im Wege.

 


Nichts mehr? Nun, da könnte man jetzt diskutieren, einmal war es die Ottaktinger Laienschauspielgruppe und andererseits der zwar großgewachsene, aber ohne Plan agierende Schiedsrichter Davor Divkic. Die eine Sache ist, wenn man unfair spielt und viele Schauspieleinlagen liefert, die andere ist, ob der Schiri das zulässt. Und da der Schiri das Spiel „laufenließ“ wie man so schön sagt kam es zu vielen unschönen Szenen, die das Publikum „aufzuckerten“. Gut, Helfort hat eine kompakte, erfahrene Mannschaft aber was die teilweise für Sterbeszenen hingelegt haben geht auf keine Kuhhaut. Ich wollte schon einen Pfarrer besorgen, der ihnen die letzte Messe liest. Es war echt krank.

 


Der FC 1980 Wien wollte offensiv spielen, bekam aber immer wieder von den Helfortern die Quittung dafür: Helfort geht in Minute 16 in Führung und schockte so die Heimischen. Sie brauchten einige Zeit, um sich zu fangen und konnten in Minute 26 dann durch Khokadadadze (der heisst so) ausgleichen. Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen.

 

Nach Seitenwechsel änderte sich am Stil der Helfort nichts, in Minute 54 glaubte dann ein Spieler der Helfort, nennen wir ihn Nikola Kalat (als Namensvorschlag) die Sportart wechseln zu müssen und ließ sich zu einer Tätlichkeit und einer offenbar milieubedingten Unmutsäusserung der derberen Art hinreißen, welches wiederum Spielertrainer Ivanov nicht gefiel – Fazit: Zwei rote Karten. Und um das Ganze dann noch blöder zu machen schossen die Helfort noch das 1-2. Blöd. Inzwischen hat auch Raphael Hofer eine Gelb-Rote kassiert.

 


Doch was in der letzten Saison die Archillesferse des FC 1980 Wien war, ist heuer seine Stärke: Husein Ademovic machte die Fans mit dem mehr als verdienten Ausgleich zum 2-2 glücklich. Die Stimmung war mittlerweile am Sieden, das Publikum zog mit (ausser der Handvoll Ottakringer) und es war ein echt feines Match.

 

Beim 2-2 blieb es dann auch, die Ottakringer Laienschauspieler verzogen sich schnellstens und überließ uns Platz und Kantine.

 

UNGESCHLAGEN!

FC Wien - Simmeringer SC

 Ungeschlagen…..

 


…..und in einer intensiven Partie mit erhobenen Haupte vom Platz gegangen. Gut, der verschossene Elfmeter war Pech ABER: wir haben in einem sehr kämpferischen Spiel den Simmeringern einen großen Kampf geliefert und können trotzdem zufrieden sein. Denn beide Spiele waren Geschenke der Torleute. Schwamm drüber.

 


Mit vielen Freunden konnten wir heute dieses Spiel verfolgen und hatten so unseren Spaß. Danke an alle, die dabei waren. 

Sonntag, 12. Oktober 2025

FC 1980 Wien - FC Stadlau

 Der nächste Sieg….

 

…..des FC 1980 Wien. Und zwar gegen den FC Stadlau. Damit ist der Verein – nimmt man die Testspiele dazu – seit 16 Spielen ungeschlagen, nach Verlustpunkten wären sie Zweiter. Nicht schlecht für einen Verein, der in der letzten Saison nur knapp am Abstieg geschrammt ist.

 


Endlich konnte ich mir mal wieder die Achzger anschaun, das Wetter war fein, der Gegner interessant und es gab auch Bier. Also nahm ich den weiten Weg auf mich und besuchte die Rotweissen aus der Franz-Koci-Straße. Jau.

 


Der Platz füllte sich so nach und nach mit vielen netten Menschen – Halleluja – und so verging die Zeit bis zum Anpfiff recht schnell. Die Stadlau kam mit einer sehr jungen, bissigen Mannschaft – Sasa Dimitrijevics Sohn Luka saß dort auf der Bank – und so entspann sich ein intensives, manchmal zu intensives Spiel. Was natürlich unnötig war, dass die Stadlauer einen Boxer mitgenommen haben – falsche Sportart – und dies vom Schiri nicht gesehen wurde. Dementsprechend gab es auch die eine oder andere Gelbe Karte. Pausenstand war jedenfalls 0-0.

 


Nach der Pause dann ein ähnliches Bild: die 1980 versuchte, ein Tor zu schiessen, Stadlau hielt dagegen. Dann kam der große Auftritt unseres Tormanns Arthur, der in der 62. Minute einen Rempler von Firiaridis dankend annahm und sich fallen ließ. Da besagter Spieler schon die Gelbe Karte kassiert hat, bekam er dafür Gelb-Rot. Super. Dreissig Minuten in Überzahl für die Rotweissen ist ja nicht zu verachten und wir bekamen immer zwingendere Chancen. Uros Sarafinovic erlöste die Anhänger dann in der 76. Minute mit dem 1-0. Jubel über diesen Treffer, wir liegen voran. Aber das war noch nicht das Ende, denn Marsellinio Gojkovic schoss in der 89. Minute das entscheidende 2-0.

 


Wir brachten die Partie dann relativ souverän über die Zeit und konnten erneut über einen Sieg jubeln. In Minute 90 durfte dann unser Yuri Ivanov auch noch einmal auflaufen. Sehr feiner Zug des Trainers. 

Montag, 7. April 2025

FC 1980 Wien - FV Austria XIII

 A Scheisspartie quasi….

 


…..oder auch: FC 1980 Wien gegen FV Austria XIII. Diesmal spielten wir auf dem Hauptplatz, sprich auf Rasen und konnten schnell mit 2-0 in Führung gehen. Milos Despotovic und Victor Sanchez de Medina Hernandez waren die Torschützen. Danach wars wie immer: Viele Sitzer, keine Tore.

Austria XIII machte es besser und verkürzte vor der Pause auf 2-1, zehn Minuten nach der Pause egalisierten sie den Vorsprung des FC 1980 Wien. Dann begann eine derbe Klopperei, welche vom Schiri nicht wirklich unterbunden wurde, man hatte das Gefühl es macht ihm Spass, Karten und Elfer zu verteilen. Sieben Gelbe, eine Gelb-Rote und zwei Rote nebst drei Elfern (zwei für die Gäste, einen folgerichtig für uns – alle verwandelt) standen zu Buche, einige Lädierte humpelten davon, kurz es war ein Gemetzel. 2-3, 2-4, 3-4 (alles Elfer) und 3-5 waren die weiteren Tore.


Während das Spiel zum Gemetzel wurde gab es vor dem Platz noch einen Unfall, ein älterer Mann stolperte (sagen die einen) oder wurde von einem Wagen touchiert (sagen die anderen) und musste längere Zeit behandelt werden. Vier Tatütata (ein silbernes Auto) eilten herbei und ich durfte den Verkehr regeln. Macht richtig Spaß, den ganzen Gscherdn in ihren SUVs zu sagen, dass sie sich wieder auf ihr Feld begeben können. A schlechter Tag für sie zum illegalen Mistabladen – aber manchmal hast halt Pech.

Der Tag drauf war auch ned grad besser: Abgesehen davon, dass es saukalt war, gab es am Nachmittag bei der U 15 eine gepflegte kleine Schlägerei am Platz und die U 12 wurde abgebrochen, weil die Prinzessinnen von der Austria XIII meinten, wir spielen zu hart. Und das will Klein-Laurin halt nicht. Versteht man. Auf der Playstation tuts weniger weh.

Das Lustigste an diesem Wochenende waren am Samstag zwei fickende Krähen, die einen unbeschreiblichen Laut ausstießen. Fast ganz so wie der Stuhrli. 

Montag, 31. März 2025

FC 1980 Wien U 18 - gegen Irgendwen

 Ich schreibe diese Zeilen absichtlich so, weil das irgendeine Mannschaft war. Die einen guten Draht zum Schiri hatte und deswegen gewann. Eigentlich eine Frechheit aber so ist der Fussball in Wien halt. 





FC 1980 Wien - SV Donau

 Der Aufstiegsaspirant aus Kaisermühlen kam in die 1980 Wien Arena und jeder freute sich. Ein paar sangesfreudige Donaufans waren auch da, stilecht mit Transparent, Trommel und großer Fahne und so wurde es ein lustiges Spiel - am Platz und auf den Rängen. Wir haben zwar verloren aber neue Freunde gefunden. Gut so. Die Liga muss laut und bunt werden. 



Den Jungs von der SV Donau viel Glück im Zweikampf mit der Vienna. Hoffe ihr schafft es. Keiner braucht die Zweitvertretung eines Bundeslegisten in der dritten Liga.