Dienstag, 13. Dezember 2022

Die da Oben

 




Der Vorstand

 

Wir haben da in der Kantine so einen ovalen Tisch, der für die wichtigen Leute, die den Verein leiten, vorbehalten ist. Also meistens, wenn er nicht grad angräumt ist. Dort werden alle wichtigen Dinge, die man zu besprechen hat um den Verein zu leiten ausdiskutiert. Mit einem Wort: Der Vorstand tagt dort. Ganz wichtig, wenn man den Verein gut aufstellen will.

Das gelingt eigentlich ganz gut, weil die Menschen, die für den Verein nach Aussen hin verantwortlich sind etwas vom Gschäft verstehen. Sie haben einen Blick für das Ganze und können auch in die Zukunft planen. Is ja ned bei jedem Verein so. Bei uns schon. Vor allem haben sie eine Liebe zu diesem, ihren Verein. Ganz wichtig.

Weil – es ist eine Riesenarbeit, den Verein durch die letzten Jahre gut durchzubringen. Zahlungen mussten getätigt werden, Spieltermine analog der Covid-Maßnahmen organisiert, Trainer, Spieler und Eltern informiert und umsorgt werden, kurz: Eine Sisyphosarbeit. Womit wir wieder beim Vorstand wären. *Grins*


Daher heisst es natürlich auch ganz kräftig „Danke“ zu sagen, dass Ihr diese Agenden so toll und mit viel persönlichen Einsatz übernommen habt. Es ist heute nicht leicht, Menschen zu finden, die diese ehrenamtliche Aufgabe auch so übernehmen, wie Ihr das tut.

Daher ein dickes Dankeschön !

Allzu oft ist Eure Arbeit unbelohnt.




Der Kantineur

 Ein Pfiff – ein Bier – der Robert

Auf jedem besseren Fussballplatz gibt es eine Kantine. Sehr wichtig für Spieler, Funktionäre, Fans und Eltern. Und auf jedem Platz gibt es den einen Kantineur, ohne den es nicht geht. Egal was er macht, er machts gut und richtig. Er zapft Bier, macht Würschtln, Wurstsemmeln oder andere kleine Imbisse, weiß welcher Gast welches Getränk will – und sorgt auch dafür, dass es da ist – und bemüht sich auch erfolgreich, eine heimelige Atmosphäre in der Kantine zu schaffen. Und er ist immer da, wenn er gebraucht wird. Und noch mehr.

Stichwort: Laubkehren, Platz herrichten, Mist entsorgen, Innenräume putzen.

Ausserdem kann er Dart spielen. Ned lachn, er kanns wirklich.

Schiedsrichter ist er überdies noch und pfeift so manche Partie, wenn Not am Spielleiter ist.

Wir haben halt so einen Tausendsassa in der „Kantn“. Also Freunderl, vor den Vorhang, auch wenns no ned Freitag ist.

Seidl Schiri.




Montag, 12. Dezember 2022

Unser Platz

 

Ein guter Fussballverein braucht einen guten Platz. Es macht den Spielern immer mehr Freude, auf einem gepflegten Rasen zu spielen, genügend Trainingsraum zu haben und überhaupt macht es etwas für den Verein her, wenn er sich gut präsentieren kann. Dazu benötigt man über das entsprechende Gelände natürlich auch Jemanden, der dieses Gelände, also den Platz, betreut.

Ein guter Platzwart und Greenkeeper ist das Um und Auf eines Vereines. Er kümmert sich um die Erhaltung, erledigt alle Arbeiten, die so anfallen, hält Kontakt zu Firmen und den Trainern und ist somit eines der Herzen, die den Verein in einen lebendigen Körper verwandelt. Als erste Ansprechperson für alle möglichen Dinge ist er gleichzeitig auch unverzichtbar im sozialen Kontext des Spielbetriebes. Ohne ihn geht gar nichts oder nur sehr behelfsmäßig.

Wir haben einen solchen Platzwart, der penibelst darauf schaut, dass die Rahmenbedingungen immer und zu jeder Zeit passen. Er pflegt den Rasen, beschneidet die Büsche, kehrt das Laub weg, schaufelt Schnee, sorgt dafür, dass die Dressen der Spieler gewaschen und verfügbar sind, packt die Teamtaschen und macht all die vielen anderen Dinge, die man für den Spielbetrieb braucht.

Das Ergebnis kann man mit eigenen Augen bewundern. Ein paar Bilder vom Herbst sollen dies verdeutlichen:












DANKE MANUEL !

Mittwoch, 7. Dezember 2022

Die (vorläufige) Vorbereitung 2023


 

Die Freundschaftsspiele für die Frühjahrssaison 2022/2023 haben es diesmal in sich: Begonnen wird am 1. Februar mit einem Spiel gegen einen Ligakonkurrenten, nämlich den SV Schwechat. Ein sicherlich interessanter Test für die Burschen – quasi zum Aufwachen. Am Samstag drauf kommen wieder die Burschen vom SC Leopoldsdorf vorbei, die Strecke ist ja nicht allzu weit und es is immer a gmiadliche Partie gwesen. Danach kommt ein ehemaliger Stadtlegist aus Währing vorbei, nämlich der Gesthofer SV. Wird auch spannend, obgleich die guten Zeiten der Gersthofer (vorerst) einmal vorbei sind. Aber was weiß man. Die Kapellerfeld ist der nächste Gegner, auch eine kompakte Mannschaft, die überraschen kann, wenn unsere Burschen nicht konzentriert spielen.

Danach begrüssen wir mit dem Badener AC, heute Baden Casino einen der ältesten Fussballvereine Niederösterreichs. Offiziell 1899 gegründet, reichen seine Wurzeln sogar bis ins Jahr 1896 zurück. Wird interessant, diesen Traditionsverein bei uns spielen zu sehen.  Ebenfalls interessant könnte das Sonntagsspiel gegen den SC Maccbi Wien sein, immerhin sind die Makkabäer gut in der zweiten Landesliga angekommen. Das Spiel gegen Siemens/Großfeld rundet den Vorbereitungsplan ab.

Leider können wir – soweit mir bekannt ist – das Spiel gegen den Kremser SC nicht durchführen. Das wäre sicher ein Gradmesser gewesen, denn die Kremser sind in der Regionalliga Ost beheimatet. Aber vielleicht ergibt sich ja noch eine Gelegenheit für ein Spiel mit den Schwarzweissen.

Die Spiele im Detail:

 

Freundschaftsspiele Frühjahr 2023

Mittwoch, 1.2.2023, 18.30 Uhr: FC 1980 Wien – SV Schwechat

Samstag, 4.2.2023, 14.30 Uhr: FC 1980 Wien – SC Leopoldsdorf/Wien

Mittwoch, 8.2.2023, 18.30 Uhr: FC 1980 Wien – Gersthofer SV

Samstag, 11.2.2023, 14.30 Uhr: FC 1980 Wien – Kapellerfeld

Mittwoch, 15.2.2023, 18.30 Uhr: FC 1980 Wien – Casino Baden

Sonntag, 19.2.2023, 10.30 Uhr: FC 1980 Wien – Maccabi Wien

Samstag, 25.2.2023, 15.00 Uhr: FC 1980 Wien – Siemens/Großfeld

 


Samstag, 26. November 2022

Betrachtungen

 

Nach der Saison ist vor der Saison

Die erste Hälfte der ersten Stadtligasaison ist absolviert, der FC 1980 Wien konnte sich im Mittelfeld platzieren und hat den Aufstieg im Wiener Landescup geschafft. Zeit, sich zurückzulehnen und ein bischen Rückschau zu halten. Mit vier Siegen, sechs Unentschieden und fünf Niederlagen hat sich die Mannschaft nicht schlecht geschlagen und Platz 10 erobert (vorbehaltlich des Ergebnisses der Nachtragspartie zwischen ASV 13 und WAF). Mit den 18 Punkten ist man 10 Punkte vom Abstiegsplatz, der derzeit vom Post SV eingenommen wird, weit weg, dagegen vom 6. Platz, den der FC Stadlau einnimmt, nur 5 Punkte. Die Tendenz geht also nach oben und das ist gut so. Ein Erfolg der gesamten Mannschaft, die mit fortschreitender Meisterschaft immer kompakter und gefährlicher wurde. War die neue Liga am Anfang noch eine unbekannte, hatte man sich mit Fortdauer der Herbstsaison immer besser auf die Gegner eingestellt und konnte sie – wie Union Mauer – vollkommen fordern. Dabei will ich keinen Spieler hervorheben, Alle haben sich mit Fortdauer der Meisterschaft entwickelt und so die Mannschaft in jene Tabellenmitte gespielt.

Im Wiener Landescup gab es am Nationalfeiertag einen sicheren 3-0 Auswärtssieg bei Hirschstetten, Ademovic und zweimal Ruzicka waren die Torschützen. In der nächsten Runde empfingen wir mit Ostbahn XI den Tabellenvorletzten der zweiten Landesliga und gewannen in einem Torfestival mit 5-3. Zwei Tore von Ademovic, sowie Ruzicka, Rak und Garic waren die Torschützen. Nun warten wir einmal auf die nächste Runde, die bis 26. Februar 2023 gespielt werden muss. Die Chance, weiterzukommen steigt, denn viele große Namen sind nicht mehr im Bewerb: Union Mauer, Donau, WAF Brigittenau, Stadlau und Schwechat. Es könnte also auf ein Duell gegen den FAVAC hinauslaufen. Dabei könnten noch Slovan HAC, Austria XIII und aktuell Mannswörth (einige Spiele sind noch nicht absolviert) Stolpersteine sein.

Aber bis dahin heisst es: Feiern !

Mittwoch, 23. November 2022

Auf dem Weg in den Europacup

 Letztes Spiel des Jahres und natürlich eine Cuppartie: Im Wiener Landescup empfingen wir den SC Ostbahn XI, seines Zeichens Vorletzter der Zweiten Landesliga. Von den Voraussetzung her also eine klare Sache, ABER: es ist ein Cupspiel und die haben ihre eigenen Gesetze. Bei kalten, windigen Wetter begann die Partie durchwachsen und mit wenigen zwingenden Torchancen. Der FC 1980 Wien hatte mehr Spielanteile, kombinierte durchaus gefällig, konnte die Abwehr der Ostbahner aber zunächst nicht durchbrechen. Bis kurz vor der Pause eine Flanke direkt auf Husein Ademovics Kopf landete  1-0. Na gut dachte man sich, jetzt können wir durchschnaufen als Ostbahn XI quasi mit dem Pausenpfiff das 1-1 erzielte. 

Nach der Pause erhöhte 1980 den Druck und kam zu guten Chancen: zuerst noch einmal eine Fahrkarte, dann schnell das 2-1, kurz darauf das 3-1. Die Heimischen hatten die Partie im Griff, dachte man. Aber bekanntlich kommt alles anders als man es sich so vorstellt und Ostbahn XI bekam (zurecht) einen Elfmeter zugesprochen, den sie zum 3-2 verwandelten. Fünf Minuten später dann ein Freistoß von links ins kurze Eck: 3-3. Jetzt witterten die Gäste ihre Chance, das Spiel zu gewinnen und begannen ernsthaft anzugreifen. Ein Fehler, der noch doppelt bestraft wurde, 1980 erzielte das 4-3, kurz darauf auch das 5-3. Jetzt war die Partie entschieden und auch die drei Minuten Nachspielzeit brachten den Gästen nicht mehr den erhofften Umschwung. 

Mit diesem Sieg erreicht der FC 1980 Wien die nächste Runde und kann im Frühjahr auf gute, schlagbare Gegner hoffen, da heuer schon viele Favoriten ausgeschieden sein und am kommenden Freitag mindestens ein schwerer Gegner auch ausfallen wird. Dann findet nämlich das Spiel FAVAC - Union Mauer statt. Also können wir uns zurücklehnen und genießen. Wir sind weiter.