Samstag, 31. Oktober 2026

FC 1980 Wien gegen Simmeringer SC

 

Sieg gegen Simmering….

 

….oder wie wir trotz blindem Schiedsrichter gewannen.

 



Der letzte Samstag im Oktober, sprich auch der letzte Oktobertag oder Reformationsfeiertag wie die Protestanten so sagen ist angebrochen und wir spielten gegen den Bezirksnachbarn aus Simmering. Das Wetter ist ausbaufähig bis sehr mies, trotzdem wollte man das Spiel mit einem kleinen Fest feiern und besorgte Leberkäse und jede Menge Bier. Man erwartete halt einige Leute. Auch Einlaufkinder wurden „bestellt“ und kamen, ließen sich leider nicht schminken – warum auch immer. Sie liefen dann aber trotzdem brav ein. Zum Entzücken der Eltern.



Dann begann das Spiel und wir wussten nach zehn Minuten: Der arme Schiri ist blind. Schade Marmelade. Leider ist es für uns in Durchgang Eins nicht gut gewesen, da er gleich zu Beginn ein gelbwürdiges Foul nicht mit Karte bestrafte, zweimal ein Torout und mehrmals Unsportlichkeiten wie Leiberlziehen, Runterdrücken etc. „übersah“. Simmering nutzte diese vorübergehende Sehschwäche zu zwei Toren und ließ uns ratlos zurück, zumal wir mindestens fünf Sitzer nicht verwandeln konnten. Ein Tor für uns ließ aber wieder ähnliches erhoffen wie bei der Slovan. Aber wir brauchen halt einen Sieg in diesem Spiel.


Die Pause war ereignislos doch gleich nach Wiederanpfiff netzten wir zum Ausgleich. Jetzt hieß es hoffen und supporten. Die Simmeringer waren jetzt nur noch im Rückwärtsgang und „bufftn“ die Bälle nur noch nach vorne, 1980 immer im Vorwärtsgang. Leider hatte der Schiri dann noch seine Einlagen, als er Ali verwarnte, nachdem sein Gegenspieler gegen ihn prallte und hinfiel. In der folgenden Diskussion – die beiden dürften sich „gern“ haben – kam dann noch der legendäre Satz vom Schiri: „Wir machen da ka Äktschn“. Ahja, dann soll er sich an seine eigenen Worte halten. Haben wir ihm auch deutlich und höflich mitgeteilt.


Als schon alle mit einem Unentschieden rechneten, pfiff der Schiri überraschenderweise in der Nachspielzeit einen Elfer für uns, der präzise verwandelt wurde. Jetzt war alles Jubel, Trubel, Heiterkeit. Einige Schreiduelle und Schubsereien nach Abpfiff rundeten das Fussballfest ab.

JUBEL!




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